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  Paul B. Huber
  Eva Huber
 

Herausgeber

Dr. Paul B. Huber

Die Yankee Ahnentafel Paul Hubers reicht bis in die 1640er Jahre zurück. Da einer seiner puritanischen Vorfahren von den Indianern verschleppt und über ein Jahr in der kanadischen Provinz Quebec festgehalten wurde, hatte somit seine Familie eine frühe, wenn auch nicht ausschließlich glückliche, Beziehung zu Kanada! Seinen deutschen Familiennamen verdankt er seinem Urgroßvater, der 1853 aus der Pfalz nach USA auswanderte. Dessen Großvater, Jakob, gehörte der Reformierten Kirche an. Dadurch existiert ein Bezug zur protestantischen Auswanderung aus Südwestdeutschland nach Neuschottland, dem Thema dieses Buchs.

Seine Schul und Universitätsausbildung erhielt Paul Huber an der Phillip Exeter Academy und Yale University mit Abschluß eines B.A., M.A. und Ph.D. Grades in Volkswirtschaft. Anfänge von Deutschkenntnissen erwarb er sich 1958/59 während seiner Stationierung mit den US Streitkräften in Berlin. Gründlicher lernte er die deutsche Sprache als DAAD Stipendiat 1961/62 an der Goethe Universität in Frankfurt. Als Professor für Volkswirtschaft an der Dalhousie Universität, Halifax, verbrachte er sechs Studiensemester in Deutschland. Eines seiner Lehr und Forschungsgebiete ist die moderne europäische Wirtschaftsgeschichte. Er veröffentlichte drei Bücher und eine Anzahl von Beiträgen über Volkswirtschaft. Für den Neuschottländer Boten schrieb er Leitartikel und Beiträge, sei es auf englisch oder deutsch, über unterschiedliche Themen – z.B. den Marshall Plan, die Ereignisse des 13. August 1961 in Berlin, die Restaurierung der Little Dutch Church, usw. Er beteiligt sich heute als Treuhänder des Rentenfonds und als Stellvertretender Präsident der im Ruhestand lebenden Professoren der Dalhousie Universität, sowie auch als Schatzmeister einer ökologischen Vereinigung..

Eva Huber

In Franken, von wo einige der Siedler Lunenburgs stammten, verbrachte Eva Huber ihre Kindheit. Im Anschluß an Aufenthalte in England und Frankreich, wurde sie in der englischen und französichen Sprache ausgebildet. Nach einem dreijährigen Aufenthalt mit ihrer Familie in USA, kam sie 1965 nach Kanada. Dort setzte sie ihr Sprachstudium an der Dalhousie University fort und schloß mit je einem Magistergrad in Deutsch und Französisch ab. Nach Abschluß der Lehramtsausbildung unterrichtete sie an verschiedenen Schulen und Universitäten in Halifax. Gegen Ende der 70er Jahren gründete Sie die Vereinigung Community Involvement in Education. Im folgenden Jahrzehnt wurde sie dreimal in den Halifax District School Board gewählt.

In den frühen 90er Jahren wurde sie Vorstandsmitglied der Deutschkanadischen Vereinigung Neuschottlands und diente zwei Amtsperioden als Präsidentin. Zu dieser Zeit entwickelte sich ihr Interesse an der historischen und renovierungsbedürftigen Little Dutch Church in Halifax. Ihren Bemühungen als Altpräsidentin dieser Gesellschaft ist es zu verdanken, daß Kanzler Helmut Kohl bei seinem Besuch in Halifax anläßlich des Wirtschaftsgipfels im Jahr 1995 einen finanziellen Beitrag der deutschen Bundesregierung zur Restaurierung der historischen Kirche überreichte. Im Jahre 1996 begann sie die zweisprachige Zeitschrift Neuschottländer Bote/Nova Scotian Messenger herauszugeben, die bis Ende 2001 vierteljährlich, danach bis Sommer 2003 einmal im Jahr erschien. Sie ist die Präsidentin der Gesellschaft Messenger Publications Inc.

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